hausstutz

Das dreigeschossige Haus Stutz in Gränichen (AG) wurde im Sinne der Dorfkernverdichtung im ehemaligen Garten der Liegenschaftsbesitzer erbaut. Auf Strassenebene eine Doppelgarage plus Heizzentrale sowie ein interner Zugang zum Lift, der alle Stockwerke verbindet. Das an der Gebäudeseite integrierte, über drei Stockwerke sich hoch ziehende und blau eingefärbte Treppenhaus führt zum rückseitigen Haupteingang und besticht durch seine Schlicht- und Geradlinigkeit. Der Hauszugang auf der obersten Etage führt in ein Wohngeschoss, das sich in voller Länge zur Landschaft hin öffnet. Die vorgelagerte Terrasse ist teilweise als Bioteich mit eigener Quelle ausgeführt. Die Schlafräume und das Badezimmer befinden sich im Mittelgeschoss, das durch eine schmale Treppe von oben erschlossen wird. 

Das verputzte rechteckige Haus (traditionelles Zweischalenmauerwerk) verbindet die verschiedenen Nutzungen zu einem geschlossenen Baukörper, der sich, bedingt durch die Hanglage, seitlich und hinten mit der Umgebung harmonisch verbindet. Der Hauptraum öffnet sich leicht ansteigend zum Licht und ist mit einem filigranen Pultdach gedeckt. Pointiert gesetzte Fenster und ein runder Sichttrichter, kombiniert mit einer gezielten Farbgebung, akzentuieren einzelne Bereiche und geben dem in dunkelgrau gehaltenen Bau eine spielerische Leichtigkeit.

2013

boa baumann mit fritz hauser
bauherrschaft familie stutz-rey
bauleitung markus schafer